Gelungener Auftakt
Es läuft auf der Langbahn für den SV 1911

Der Saisonwechsel auf die 50m Bahnen ist nie einfach, gerade wenn zum Training nur 25 m zur Verfügung stehen. Bereits im zweiten Wettkampf des Jahres bewiesen die Schwimmer des SV 1911 Bottrop, dass die Umstellung mit kurzem Anlauf geglückt ist.
Beim ersten in 2020 absolvierten Wettkampf Anfang Februar konnte ein kleiner gemischter Kader beim 38. internationalen Schwimmfest in Dortmund mit guten Ergebnissen aufwarten.
Lena Dembski (2005) siegte souverän auf der anspruchsvollen 800m Freistil-Strecke in neuer Bestzeit von10:34,63 Minuten. Sie gewann ebenfalls die 400m Lagen (5:58,38) und wurde jeweils zweite über 100m Rücken (1:15,39) und 200m Rücken (2:41,14).
Marlon Bieronski (2008) lieferte ausschließlich persönliche Bestzeiten ab, was ihm über 50m Brust in 0:53,41 min die Silbermedaille einbrachte. Über 100m Brust (1:52,62) wurde er fünfter, mit der größten persönlichen Steigerung auf 1:27,87 min über 100m Freistil siebter und in 0:37,81 min über 50m Freistil achter.
Ähnlich gute Ergebnisse erbrachte Phillip Kreft (2006). Auch er knackte alle persönlichen Marken, das reichte über 50m Schmetterling in 0:31,75 min zu Bronze. Über 100m und 50m Freistil (1:07,62 und 0:28,85) belegte er Platz 5 und 6. Ein kleiner „Ausrutscher“ über 200m Freistil: Platz 12, aber immerhin Bestzeit, 2:44,94 min.
Maja Renner (2012) absolvierte ihr erstes Rennen auf der Langbahn und belegte über 50m Rücken Platz 5.
Ebenfalls fünfte wurde Marleen Bieronski (2004) über 200m Brust, sie beendete die 50m Freistil und 100m Brust unter den ersten 10 und schwamm eine neue Bestzeit über 100m Freistil.
Anna Ingendoh (2004) schwamm zwei Bestzeiten, hier reichte die größte persönliche Steigerung über 50m Schmetterling in 0:37,04 zu Platz 7.
Maria Ingendoh (2007) konnte ihre bisherige Leistung über 100m Brust um satte 12 Prozent auf 1:39,79 min steigern, auch über 100m Freistil schwamm sie eine persönliche Bestzeit.
Auch Melinda Ulinski (2009) schwamm zwei Bestzeiten, das beste Ergebnis lieferte sie mit Platz 6 über 50m Rücken in 0:46,65 min.
Für Fiona Bostjancic (2010) bedeuteten ihre 0:48,41 min über 50m Rücken eine deutliche Steigerung und somit Platz 12.
Jennifer Bieronski (2008) erzielte mit den erstmals auf der Langbahn absolvierten 200m Brust in 3:59,93 min einen respektablen achten Platz. Die größte persönliche Steigerung gelang ihr über 100m Brust, auch über 50m Freistil sprang noch eine Bestzeit heraus.
Erst seit 2019 überhaupt dabei und erstmals mit der 50m Bahn konfrontiert, musste Jonas Cornels (2010) gleich vier Mal ran, davon landete er drei Mal (50m Brust und Rücken, 100m Freistil) unter den ersten Zehn.



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Medaillenregen und NRW-Qualifikation

Nur eine Woche später unterbot Lena Dembski (2005) beim Bayerschwimmfest in Wuppertal ihre 800m Freistil-Zeit um 6 Sekunden, was mit einer Goldmedaille belohnt wurde. Eine tolle neue Bestzeit von 0:34,17 min über 50m Rücken bescherte ihr nicht nur die Bronzemedaille, sondern auch ihre erste Qualifikation für die NRW-Jahrgangsmeisterschaften. Die Silbermedaille für 2:44,80 min über 200m Lagen machte den Satz komplett.
Marvin Kiwitt (2002) glänzte ausschließlich mit Bestzeiten, was ihm über 200m Lagen in 2:33,42 min eine Goldmedaille einbrachte. Silbermedaillen erhielt er für 100m Schmetterling (1:11,12), 50m Schmetterling (0:29,55), 50m Brust (0:35,53) und 100m Feistil (1:00,54), über 50m Freistil (0:27,64) verpasste er das Treppchen knapp.
Maja Renner (2012) gewann Silber über 50m Brust in 0:58,05 min. Sie konnte ihre 50m-Rückenzeit aus der Vorwoche deutlich steigern und erhielt diesmal die Bronzemedaille für 56,64 Sekunden.

Wenn auch mit einer krankheitsbedingt stark ausgedünnten Mannschaft hat also für den SV 1911 laut Trainer Kolja Dembski „der Switch auf die Langbahn mit dem zweiten Wettkampf der Saison nun geklappt“.



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